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Liechtensteiner Startup: MYSLLEX will Arbeitsrecht für Personalabteilungen neu denken

Vaduz, 24.09.26 – Das Liechtensteiner HR- und Legal-Tech-Startup MYSLLEX verbindet Arbeitsrecht, Human Resources und künstliche Intelligenz auf einer digitalen Plattform. Organisiert als Netzwerkverein, soll MYSLLEX Personalabteilungen einen schnelleren Zugang zu arbeitsrechtlichem Wissen ermöglichen und gleichzeitig Fachpersonen, Unternehmen und Organisationen miteinander vernetzen.

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Liechtensteiner Startup

Arbeitsrecht gehört für Personalabteilungen zum Tagesgeschäft. Dennoch ist der Zugang zu verlässlichen arbeitsrechtlichen Informationen im operativen HR-Alltag häufig aufwendig. 

Bei MYSLLEX stellen wir deshalb eine grundlegende Frage: Wie können Personalabteilungen schneller und einfacher auf relevantes arbeitsrechtliches Wissen zugreifen? 

Statt sich bei jeder Fragestellung durch Gesetzestexte, Fachartikel, interne Unterlagen oder unterschiedliche Informationsquellen zu arbeiten, soll die Personalabteilung ihre konkrete Frage direkt stellen können. 

Das 2026 gegründete Startup aus Vaduz ist als Netzwerkverein organisiert und entwickelt eine digitale Plattform rund um Arbeitsrecht und Human Resources in der Schweiz und Liechtenstein. 

Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, arbeitsrechtliche Fragestellungen schneller zu erfassen, relevante Informationen zusammenzuführen und verständlich aufzubereiten. 

Im Mittelpunkt steht damit nicht die Digitalisierung von Gesetzen allein. 

Unser Ziel ist es vielmehr, ein digitales Werkzeug und zugleich ein fachliches Netzwerk für Personalabteilungen aufzubauen, das genau dort unterstützt, wo arbeitsrechtliche Fragen im täglichen HR-Geschäft entstehen. 

Gemeinsam mit Michelle Salvatore entwickle ich MYSLLEX als Verbindung von arbeitsrechtlichem Fachwissen, Human Resources, digitalen Technologien und professioneller Vernetzung. 

Mit MYSLLEX möchten wir einen neuen Zugang zu arbeitsrechtlichem Wissen schaffen und damit einen Beitrag zur digitalen Zukunft von Personalabteilungen leisten.

Weg von aufwendiger Informationssuche

Ausgangspunkt ist ein Problem, das viele Personalabteilungen kennen: Eine arbeitsrechtliche Frage kann innerhalb weniger Sekunden entstehen, die Suche nach einer verlässlichen Antwort dagegen deutlich länger dauern. 

Der Grund liegt häufig in der Vielzahl unterschiedlicher Informationsquellen. 

Arbeitsrechtliches Wissen verteilt sich auf Gesetze, Verordnungen, Rechtsprechung, Fachliteratur, interne Richtlinien und unterschiedliche digitale Plattformen. 

Für HR-Verantwortliche bedeutet das: Wer eine konkrete Frage beantworten möchte, muss häufig zunächst wissen, wo und wonach überhaupt gesucht werden muss. 

Mit MYSLLEX wollen wir dieses Prinzip umdrehen. 

Nicht die Personalabteilung soll sich zuerst durch unterschiedliche Quellen bewegen müssen. Ausgangspunkt soll vielmehr die konkrete Frage aus dem HR-Alltag sein.

Ob Kündigung, Krankheit, Ferien, Arbeitszeit, Lohnfortzahlung oder Arbeitsvertrag - Nutzerinnen und Nutzer sollen ihre Fragestellung direkt formulieren können. 

Künstliche Intelligenz dient dabei als Schnittstelle zwischen der konkreten Situation und dem dahinterliegenden arbeitsrechtlichen Wissen. 

Damit soll MYSLLEX mehr sein als ein digitales Nachschlagewerk. 

Wir verstehen die Plattform als Technologie- und Netzwerkplattform für den operativen HR-Alltag.

Arbeitsrecht dort verfügbar machen, wo es gebraucht wird

Die Digitalisierung von Fachwissen ist grundsätzlich nichts Neues.

Für Personalabteilungen besteht die Herausforderung jedoch nicht nur darin, Informationen zu finden. Sie müssen diese Informationen auch verstehen, einordnen und auf eine konkrete Situation übertragen können.

Gerade im Arbeitsrecht kann das zeitaufwendig sein.

Krankheit, Kündigungen, Ferienansprüche, Arbeitszeiten, Lohnfortzahlung oder neue Arbeitsverträge gehören zu den typischen Situationen, in denen innerhalb kurzer Zeit rechtliche Fragen entstehen können.

Nicht jede dieser Fragen benötigt unmittelbar eine umfassende juristische Beratung.

Häufig besteht der erste Schritt darin, eine Situation richtig einzuordnen und zu verstehen, welche rechtlichen Themen überhaupt relevant sind.

Genau hier wollen wir mit MYSLLEX ansetzen.

Unser Anspruch ist es, arbeitsrechtliches Wissen verständlicher, strukturierter und näher am tatsächlichen Arbeitsalltag von Personalabteilungen zugänglich zu machen.

KI als Schnittstelle zum Fachwissen

Künstliche Intelligenz verändert derzeit grundlegend, wie Menschen auf Wissen zugreifen.

Statt nach einzelnen Stichworten zu suchen oder bereits zu wissen, welcher Gesetzesartikel relevant sein könnte, können Nutzerinnen und Nutzer ihre konkrete Fragestellung formulieren.

Für Personalabteilungen eröffnet das neue Möglichkeiten.

Gleichzeitig ist uns bewusst, dass gerade bei arbeitsrechtlichen Fragestellungen hohe Anforderungen an Qualität, Aktualität und Transparenz bestehen.

Eine sprachlich überzeugende Antwort ist noch keine verlässliche arbeitsrechtliche Einordnung.

Deshalb betrachten wir künstliche Intelligenz nicht als Ersatz für Fachwissen.

Wir verstehen sie vielmehr als technologische Schnittstelle, die helfen kann, Wissen zugänglicher zu machen, Zusammenhänge schneller sichtbar zu machen und den Einstieg in komplexe Fragestellungen zu erleichtern.

Mehr als eine digitale Plattform

MYSLLEX ist bewusst als Netzwerkverein organisiert.

Denn wir sind überzeugt, dass die digitale Zukunft von HR nicht allein durch Technologie entsteht.

Sie entsteht auch durch Menschen, die Wissen teilen, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und voneinander lernen.

Deshalb soll MYSLLEX nicht nur eine digitale Plattform sein.

Wir möchten gleichzeitig Fachpersonen aus Human Resources, Arbeitsrecht, Unternehmen, Bildung und weiteren Bereichen miteinander vernetzen.

Aus dieser Verbindung von Technologie, Fachwissen und Community kann ein Umfeld entstehen, in dem arbeitsrechtliches Wissen nicht isoliert bleibt, sondern gemeinsam weiterentwickelt und in die Praxis übertragen wird.

Fokus auf Schweiz und Liechtenstein

MYSLLEX konzentriert sich auf die Schweiz und Liechtenstein.

Gerade für Personalabteilungen in der Region ist dieser Fokus wichtig.

Unternehmen arbeiten grenzüberschreitend, Mitarbeitende wechseln zwischen beiden Ländern und HR-Verantwortliche müssen unterschiedliche gesetzliche Rahmenbedingungen berücksichtigen.

Ein allgemeines internationales Informationsangebot reicht deshalb häufig nicht aus.

Unser Ziel ist es, die Besonderheiten der beiden Arbeitsrechtsräume gezielt zu berücksichtigen und gleichzeitig den fachlichen Austausch zwischen ihnen zu fördern.

Die Personalabteilung als Ausgangspunkt

Für mich steht bei MYSLLEX deshalb ein einfacher Grundgedanke im Zentrum:

Nicht die Personalabteilung soll sich an komplizierte Informationsstrukturen anpassen müssen.

Die Information sollte sich möglichst an der tatsächlichen Fragestellung der Personalabteilung orientieren.

Wenn es gelingt, künstliche Intelligenz, arbeitsrechtliches Fachwissen und ein professionelles Netzwerk sinnvoll miteinander zu verbinden, kann daraus mehr entstehen als ein weiteres digitales Informationsangebot.

Es kann ein Werkzeug entstehen, das Personalabteilungen im täglichen Arbeitsrecht unterstützt und gleichzeitig den fachlichen Austausch stärkt.

Genau daran arbeiten wir mit MYSLLEX.

(Ein Beitrag von Nadia Da Costa, Präsidentin Verein MYSLLEX; Vaduz, Liechtenstein)

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