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Good Work: Gesunde Mitarbeitende sind die Basis für eine starke Organisation

Gesunde Mitarbeitende fallen nicht vom Himmel — sie sind das Ergebnis einer bewussten Gestaltung von Arbeit, Führung und Arbeitsumgebung. Der Artikel zeigt, wie die FMA Liechtenstein betriebliches Gesundheitsmanagement ganzheitlich versteht: vom gezielten Einsatz von New-Work-Konzepten über Investitionen in Gesundheit und Vertrauen bis hin zu messbaren Effekten auf Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit.

Von: Martin Schädler   Teilen  

Martin Schädler

Martin Schädler ist Mitglied der Geschäftsleitung der FMA Liechtenstein und verantwortet neben IT und Finanzen auch das HR. Stetige Weiterbildung gehört zu seinem Credo. Der Ur- Liechtensteiner, Vater von vier Kindern und begeisterte Sportler erlangte das letzte seiner Masterdiplome in Human Resources Leadership. Martin Schädler ist auch Diplomierter Ingenieur FH und im Besitz eines Executive MBA in Entrepreneurial Management. Ursprünglich absolvierte er eine Lehre als Automechaniker.

Good Work

«Gesunde Mitarbeitende sind die Basis für eine starke Organisation» – mit diesem Leitsatz verfolgt die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein ein klares Ziel: Arbeitsbedingungen zu schaffen, die Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit fördern – und gleichzeitig den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt gerecht werden.

Der Aufsichtsbehörde liegt die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden am Herzen. Zum einen natürlich, weil die Behörde generell um das Wohl der Mitarbeitenden besorgt ist – wie man auch im Alltag um das Wohl seiner Mitmenschen besorgt ist. Zum anderen ist für die FMA als Unternehmen die Gesundheit der Mitarbeitenden ein zentrales Gut. Auch wenn natürlich die persönliche Situation der Mitarbeitenden im Zentrum steht, sind Krankheitstage für ein Unternehmen letztlich eine Belastung. Unternehmen haben also ein ökonomisches Interesse daran, dass die Mitarbeitenden gesund bleiben.

Gesundheit – eine unternehmerische Verantwortung
Doch hat der Arbeitgeber auch eine Verantwortung für die Gesundheit der Mitarbeitenden? Und wie weit geht diese Verantwortung? Schliesslich sollen die Mitarbeitenden – insbesondere in ihrer Freizeit – die Freiheit haben, sich für einen ungesunden Lebenswandel zu entscheiden. In diese Entscheidungen kann und soll der Arbeitgeber nicht eingreifen. Wir finden: Ein Unternehmen sollte die betrieblichen Strukturen und Prozesse so gestalten, entwickeln und lenken, dass Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich wirken. Das soll den Beschäftigten und dem Unternehmen gleichermassen zugutekommen. Optimalerweise also eine Win-win-Situation.

Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der FMA
Diese Bestrebungen werden unter dem Schlagwort betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zusammengefasst. Mit ihrem BGM verfolgt das Unternehmen fünf Ziele:

  • das Erreichen einer hohen Arbeitszufriedenheit sowie
  • einer hohen Produktivität und Leistungsfähigkeit
  • Förderung einer gesunden Unternehmenskultur
  • Prävention von arbeitsbedingten Gesundheitsrisiken
  • Förderung einer gesunden Lebensweise

Die Massnahmen umfassen zum einen gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen wie beispielweise die Bereitstellung ergonomischer Arbeitsplätze und Schulungen zur richtigen Körperhaltung sowie Arbeitsplatzgestaltung. Die Bereitstellung einer sicheren Infrastruktur gehört ebenfalls dazu. Dies umfasst auch den Feuerschutz, Defibrillatoren oder die Verwendung nachhaltiger und gesundheitsfreundlicher Materialien. Eine gesundheitsorientierte Unternehmenskultur wird gefördert, gesunde Verhaltensweisen unterstützt und belohnt und Gesundheitsthemen in Unternehmensveranstaltungen integriert. Die Mitarbeitenden werden auch in sicherheitsrelevanten Themen wie Brandschutz, Erste Hilfe oder Verhalten bei potenziellen Gefahrensituationen geschult.

Förderung der physischen und psychischen Gesundheit
Zum anderen soll die Gesundheit der Mitarbeitenden aktiv gefördert werden. Dies umfasst Gesundheitskurse und Schulungen zu Themen wie Stressmanagement, Ernährung, Bewegung oder Ergonomie. Auch Sportangebote werden gefördert und Duschen und Garderobenschränke bereitgestellt.

Und schliesslich spielt auch die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz ein zentrale Rolle. Dazu werden Führungskräfte …

Dies ist ein Auszug aus dem Beitrag von Martin Schädler. Lesen Sie den ganzen Artikel in der aktuellen Ausgabe März 2026 von personalSCHWEIZ. Bestellen Sie noch heute Ihr Abonnement und erhalten Sie 10x pro Jahr topaktuelle HR-Best-Practice, Know-how und Trends für Ihre Personalarbeit.

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