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Ergonomie am Arbeitsplatz: Was es bei der Büroeinrichtung zu beachten gibt

Etwa 80 Prozent der Erwachsenen leiden laut der Rheumaliga Schweiz mindestens einmalig in ihrem Leben oder sogar regelmässig an Rückenschmerzen. Besonders wer täglich im Büro arbeitet, klagt häufig über jenes Volksleiden. Die Gründe sind oftmals ein schlecht eingerichteter Arbeitsplatz und zu wenig Bewegung. Unser Ratgeber verrät, wie man seinen Büroarbeitsplatz ergonomisch einrichtet, die richtige Haltung einnimmt und Vorbeugemassnahmen trifft.

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Ergonomie am Arbeitsplatz

Büroarbeitsplätze stets individuell anpassen

Da jeder Mensch einzigartig ist, sind an Büroarbeitsplätzen stets auch individuelle Anpassungen notwendig, um ein gesundes Arbeiten zu ermöglichen. Das fängt beim Bürostuhl an: Arbeitgeber sollten darauf achten, dass jeder Sitzplatz - den gängigen Normen für Bürostuhl-Design entsprechend - höhen- und neigungsverstellbar ist. Entsprechende Modelle findet man beispielsweise bei Jungheinrich in der

Bildrechte: Flickr Home office David Martyn Hunt CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Rubrik "Büromöbel". Darüber hinaus sind auch höhenverstellbare Tische und Monitore für eine ergonomische Anpassung wichtig. Diese Funktionen sollten individuell genutzt werden. In Form von Seminaren oder Unternehmensguidelines kann man Mitarbeiter auf die optimalen Positionen hinweisen. Eine gute Richtlinie bietet beispielsweise diese PDF-Broschüre der Helsana. Darin wird erklärt, dass die Stuhlhöhe so einzustellen ist, dass Ober- und Unterschenkel einen Winkel von mindestens 90° ergeben. Der gleiche Richtwert gilt beim Einstellen des Tisches: Hier sollen Ober- und Unterarm ebenfalls einen 90° Winkel bilden. Auf dem Tisch wiederum gilt es nun Monitor, Maus und Tastatur ergonomisch zu positionieren: Die Helsana empfiehlt eine Distanz zwischen Augen und Bildschirm von 60 bis 90 cm. Maus und Tastatur sollten dicht beieinander, jedoch so weit vom Körper entfernt platziert sein, dass man die Unterarme bequem auf dem Tisch auflegen kann. Ziel ist es, dass Schultern und Arme bei der Arbeit so entspannt wie möglich sind.

Rückenschmerzen mit gezielten Übungen vorbeugen

Neben der richtigen Konfiguration des Arbeitsplatzes ist Bewegung die beste Möglichkeit, Rückenschmerzen vorzubeugen. Die Rheumaliga Schweiz empfiehlt dazu, viel Bewegung in den Arbeitsalltag einzubauen. So kann man sich am Arbeitsplatz regelmässig strecken und räkeln, statt dem Aufzug nimmt man die Treppe und Spaziergänge in der Mittagspause helfen zusätzlich. Entscheidend sei es allgemein, eine starke Rücken-, Bauch- und Beckenbodenmuskulatur aufzubauen. Besonders empfehlenswert sind beispielweise Ausdauersportarten wie Joggen, Nordic Walking oder Schwimmen. Darüber hinaus bieten sich spezielle Dehn- und Gymnastikübungen an. Viele davon lassen sich sogar im Büro durchführen: Die Helsana rät zum Armkreisen, dem Abrollen der Wirbelsäule oder dem Wippen auf der Stuhlkante. Da auch Arbeitgebern an der Gesundheit der Mitarbeiter gelegen ist, könnte man gemeinsame Gymnastikkurse in der Mittagspause oder nach Feierabend durchführen - so lernen Mitarbeiter von Profis, was sie im Arbeitsalltag für einen gesunden Rücken unternehmen können.

Entspannung für Augen und Muskeln

Doch Ergonomie umfasst noch mehr als eine rückenschonende Einrichtung des Arbeitsplatzes und aktive Auszeiten: Auch Entspannungsübungen sorgen für eine gesteigerte Konzentration und höhere Leistungsfähigkeit während der Arbeit. So sollten Mitarbeiter regelmässige Bildschirmpausen einlegen, um die Augen zu entlasten. Dafür sollte der Blick gelegentlich in die Ferne schweifen. Auch das Zurücklehnen und Schliessen der Augen bei gleichzeitig kontrolliertem Atmen wirkt entspannend.

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