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CFO-Umfrage: Schweizer Finanzchefs rechnen mit einem Boom

Die Aussichten für die Schweizer Unternehmen sind so gut wie nie mehr seit dem Frankenschock.

Von: Kevin Hofer / COMM   Teilen   Kommentieren  

Kevin Hofer / COMM

 

Kevin Hofer ist Chefredaktor des HR-Magazins personalSCHWEIZ.

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Die neue CFO-Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte verzeichnet reihenweise Rekordwerte: Umsätze steigen gemäss den Finanzchefs stärker, die Konjunktur erhält zusätzlichen Schwung, Margen nehmen weiter zu und die Investitionen wachsen.

Schweizer CFOs sehen so optimistisch in die Zukunft wie nicht mehr seit die Schweizerische Nationalbank (SNB) Mitte Januar 2015 den Mindestkurs des Frankens aufhob. Konjunkturoptimismus und Wachstumsstimmung macht sich in den Teppichetagen breit: 74 Prozent der CFOs beurteilen die Wirtschaftsaussichten für die Schweiz positiv; knapp vier Fünftel budgetieren für die kommenden zwölf Monate mehr Umsatz. Über zwei Drittel der Finanzchefs beurteilen die finanziellen Aussichten ihres Unternehmens als positiv. Und 41 Prozent rechnen mit höheren Margen, sodass sich auch die Gewinne der Schweizer Unternehmen im kommenden Jahr verbessern dürften.

Mehr Investitionen

Laut der im September unter 114 CFOs durchgeführten Umfrage steigen auch die Investitionen. Mehrheitlich sind diese in der Schweiz geplant – ein gutes Zeichen für die Binnenkonjunktur. Massgeblich verantwortlich für den gestiegenen Optimismus dürfte neben den allgemein positiven Konjunkturdaten auch der sich abschwächende Schweizer Franken sein. Damit ist die positive Stimmung aber anfällig für ein mögliches Wiedererstarken des Frankens. Entsprechend rücken Währungsrisiken wieder in den Fokus der Schweizer CFOs. Da sich die Mehrheit der Schweizer Unternehmen mittlerweile auf das volatilere Umfeld und die Währungsrisiken eingestellt haben, ist diese Gefahr aber inzwischen weniger ausgeprägt als in der Vergangenheit.

Zweitwichtigstes Risiko sind interne Unternehmensprobleme, geopolitische Risiken sind hingegen wieder etwas aus dem Fokus gerutscht. «Die Schweizer Unternehmen haben breites Vertrauen in die wirtschaftlichen Rahmendaten in Europa und in die Stabilität des Welthandels. Auch auf die aktuellen Unabwägbarkeiten der US-Politik scheinen sie sich zunehmend eingestellt zu haben. Sie haben das eigene Unternehmen fit gemacht sowie ihre Analyse- und Reaktionsfähigkeit ausgebaut. Zudem machen sie innovative Produkte und Dienstleistungen unabhängiger von externen Risiken», sagt Michael Grampp, Chefökonom bei Deloitte Schweiz.

 

 

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