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Arbeitszeiterfassung: Von der gesetzlichen Pflicht zum Employer-Branding-Tool

Warum ist die Arbeitszeiterfassung so wichtig?
Ziel ist es in erster Linie, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu schützen. Und nicht ihre Arbeit zu überwachen. Die Erfassung soll sicherstellen, dass wesentliche Vorgaben wie Pausen, Ruhezeiten oder die wöchentliche Arbeitszeit eingehalten werden. Sie hilft, Überlastung und stressbedingte Probleme früh zu erkennen, damit sie gar nicht erst entstehen. In Zeiten von Homeoffice und Hybridarbeit ist es wichtiger denn je, die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben bewusst zu wahren und für ein ausgewogenes Verhältnis zu sorgen.
Welche Formen der Arbeitszeiterfassung gibt es?
In der Schweiz ist grundsätzlich die vollständige, systematische Erfassung vorgesehen. Daneben gibt es zwei alternative Modelle: Bei der vereinfachten Erfassung werden nur die geleisteten Stunden dokumentiert. Beginn und Ende der Arbeitstage werden nicht erfasst. Die zweite Variante: Der komplette Verzicht auf die Zeiterfassung, sofern dies rechtlich zulässig ist und vertraglich geregelt wird. Für beide Varianten braucht es ein schriftliches Einzelabkommen oder eine Anpassung des Gesamtarbeitsvertrags mit klaren Massnahmen zum Schutz von Arbeits- und Ruhezeiten.
Worauf kommt es bei der Umsetzung an?
Die Einführung oder Anpassung der Arbeitszeiterfassung braucht mehr als ein technisches System. Sie muss zur Unternehmenskultur passen und von den Mitarbeitenden mitgetragen werden. Klare Regeln, schriftliche Vereinbarungen und gegebenenfalls angepasste Gesamtarbeitsverträge sind nötig. Dabei spielen SECO-Vorschriften und die Erwartungen der Mitarbeitenden eine massgebliche Rolle. Transparenz darüber, weshalb Arbeitszeiten erfasst und wie diese Daten genutzt werden, schafft Vertrauen und fördert die Bereitschaft zur Umsetzung.
Wie wird aus Pflicht ein Wettbewerbsvorteil?
Wer die Arbeitszeiterfassung positiv besetzt, macht aus einer gesetzlichen Vorgabe ein Employer-Branding-Tool. Entscheidend sind eine offene Kommunikation, ein klares Commitment des Managements und Rücksicht auf die Nichterreichbarkeit der Mitarbeitenden. Wenn diese Faktoren zusammenspielen, steigen Engagement, Motivation und Zufriedenheit. Ob vollständig oder in vereinfachter Form: Entscheidend ist, dass die Arbeitszeiterfassung ihren Zweck erfüllt und den Arbeitsalltag erleichtert. Mit der richtigen Umsetzung wird sie zu einem Gewinn für das ganze Team. Wer dazu kompaktes Wissen sucht, findet bei Lucca übersichtliche Zusammenfassungen zu den wichtigsten Regeln, nützlichen Kontrollmetriken und Tipps für deren Umsetzung.
Wir haben für Sie die wichtigsten SECO-Richtlinien hier zusammenfasst.
(Advertorial von lucca-software.ch)
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