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Arbeitsmarktbarometer: Konstante Personalbestände erwartet

Schweizer Arbeitgeber sind wenig optimistisch hinsichtlich der Einstellungsdynamik für das vierte Quartal 2017. Mit einer Netto-Arbeitsmarktprognose von null Prozent ist die Schweiz das Schlusslicht im internationalen Vergleich. Zürich, die Zentralschweiz und besonders die Ostschweiz heben sich jedoch mit zuversichtlichen Aussichten vom allgemeinen Bild ab.

Von: Kevin Hofer / COMM   Teilen   Kommentieren  

Kevin Hofer / COMM

 

Kevin Hofer ist Chefredaktor des HR-Magazins personalSCHWEIZ.

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Das zeigt der neuste Arbeitsmarktbarometer von Manpower.

Spitzenreiterin Ostschweiz

Drei der insgesamt sieben untersuchten Regionen rechnen bis Ende Jahr mit positiven Beschäftigungs-aussichten. Klar im grünen Bereich befindet sich die Ostschweiz (+12 Prozent): Die Ostschweizer Arbeitgeber zeigen sich so optimistisch wie seit sieben Jahren nicht mehr. Die Region weist auch den stärksten Anstieg im Quartals- und Jahresvergleich auf (12 bzw. 13 Prozentpunkte). Ebenfalls optimistisch zeigen sich die Arbeitgeber der Regionen Zürich und Zentralschweiz (je +6 Prozent). Dagegen lassen die Umfrageergebnisse im Tessin (-6 Prozent), in der Genferseeregion (-5 Prozent) und im Espace Mittelland (-5 Prozent) nach.

Positive Aussichten in mehr als der Hälfte der Sektoren

Die Arbeitgeber in sechs der insgesamt zehn an der Studie teilnehmenden Wirtschaftssektoren rechnen im Laufe des vierten Quartals 2017 mit einem Anstieg ihrer Belegschaften. Der Sektor Energie- und Wasserversorgung (+8 Prozent) erzielt die höchste Netto-Arbeitsmarktprognose sowie den stärksten Zuwachs im Jahresvergleich (8 Prozentpunkte). Die Arbeitgeber im Handel schöpfen wieder mehr Vertrauen: Ihr Wert erreicht den stärksten Anstieg im Quartalsvergleich (12 Prozentpunkte).

Verarbeitende Industrie wenig optimistisch

Am tiefsten im Minus liegen die Prognosen in der verarbeitenden Industrie (-17Prozent), die gleichzeitig ihr schwächstes Ergebnis seit Einführung des Arbeitsmarktbarometers in der Schweiz vor über zwölf Jahren verzeichnet. Gegenüber dem Vorquartal ist ein abrupter Einbruch (28 Prozentpunkte) zu verbuchen und auch im Vergleich zum vierten Quartal 2016 ist der Wert deutlich gesunken (15 Prozentpunkte). 

Robuste Prognosen in den Grossunternehmen

Unter den vier untersuchten Unternehmenskategorien legen die Grossunternehmen (+12 Prozent) den grössten Optimismus an den Tag und erzielen auch den erheblichsten Zuwachs im Jahresvergleich (6 Prozentpunkte). Die mittleren Unternehmen rechnen ebenso mit Personalerweiterungen (+5 Prozent). Pessimistischer zeigen sich hingegen die Arbeitgeber der Kleinstunternehmen (-1 Prozent), deren Aussichten sowohl im Quartals- (5 Prozentpunkte) als auch im Jahresvergleich (2 Prozentpunkte) abflauen.

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