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Arbeitsmarkt: Arbeitgeber wieder optimistischer

Die Beschäftigungsaussichten der Schweiz für das 2. Quartal 2017 weisen gegenüber dem Vorquartal einen leichten Zuwachs auf. Sektoriell und regional gibt es aber grosse Unterschiede.

Von: Kevin Hofer / COMM   Teilen   Kommentieren  

Kevin Hofer / COMM

 

Kevin Hofer ist Chefredaktor des HR-Magazins personalSCHWEIZ.

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Dies zeigt der Manpower Arbeitsmarktbarometer für das 2. Quartal 2017. Demzufolge rechnen 7 Prozent der 751 Arbeitgeber, die zwischen dem 18. und 31. Januar 2017 befragt wurden, mit einem Anstieg ihrer Personalbestände, während 4 Prozent von einem Rückgang ausgehen, 87 Prozent keine Veränderungen erwarten und sich 2 Prozent noch keine Meinung gebildet haben. Die saisonbereinigte Netto-Arbeitsmarktprognose liegt bei 0 Prozent. Im Quartalsvergleich steigt der Wert um 1 Prozentpunkt an, im Jahresvergleich geht er um 1 Prozentpunkt zurück.

Sehr günstige Aussichten im Sektor Bergbau und Rohstoffgewinnung

Die Arbeitgeber in fünf der insgesamt zehn teilnehmenden Wirtschaftssektoren rechnen im Laufe des 2. Quartals 2017 mit einem Anstieg ihrer Belegschaften. Der Sektor Bergbau und Rohstoffgewinnung (+12 Prozent) erzielt die höchste Netto-Arbeitsmarktprognose – und sein bestes Resultat seit dem 4. Quartal 2007. Ausserdem weist der Sektor den stärksten Anstieg im Quartals- und Jahresvergleich auf (20 bzw. 18 Prozentpunkte). Dagegen stellen die Arbeitgeber in der Land- und Forstwirtschaft (-14 Prozent) die tiefsten Prognosen; der Sektor verbucht ausserdem den stärksten Rückgang im Quartals- (11 Prozentpunkte) wie Jahresvergleich (13 Prozentpunkte). Auch der Handel (-8 Prozent) meldet negative Aussichten und eine erhebliche Abnahme sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich. In der verarbeitenden Industrie (+3 Prozent) zeigt man sich dagegen nach vier schwachen Quartalen in Folge wieder optimistischer. Der 2/3 Sektor Bank- und Versicherungswesen, Immobilien und Dienstleistungssektor (+9 Prozent) gehört im siebten aufeinanderfolgenden Quartal weiterhin zu den Spitzenreitern.

Aufhellung in der Ostschweiz

Drei der insgesamt sieben untersuchten Regionen weisen für das 2. Quartal 2017 positive Beschäftigungsaussichten auf; zwei davon melden unveränderte Werte. Die Arbeitgeber in der Ostschweiz (+8 Prozent) zeigen sich am optimistischsten und melden den grössten Wertanstieg im Quartalsvergleich (6 Prozentpunkte). Nach fünf getrübten Quartalen findet das Tessin (+2 Prozent) zurück in den positiven Bereich und erzielt ausserdem den stärksten Zuwachs im Jahresvergleich (6 Prozentpunkte). Die Arbeitgeber der Zentralschweiz (-9 Prozent) legen dagegen den grössten Pessimismus an den Tag: Die Region verbucht im vierten Quartal in Folge negative Aussichten sowie die erheblichsten Einbussen im Quartals- (4 Prozentpunkte) und Jahresvergleich (10 Prozentpunkte). Zürich liegt seit sechs aufeinanderfolgenden Quartalen im positiven Bereich (+4 Prozent).

Grösseres Vertrauen in den Unternehmen

Drei der vier untersuchten Unternehmenskategorien rechnen im kommenden Quartal mit positiven Aussichten: Die Klein-, mittleren und Grossunternehmen erzielen denselben Wert (+4 Prozent). Allein die Kleinstunternehmen erwarten insgesamt keine Veränderungen (0 Prozent). Im Quartalsvergleich steigt das Resultat der Kleinunternehmen am deutlichsten an (6 Prozentpunkte). Die Grossunternehmen melden zwar den erheblichsten Rückgang (4 Prozentpunkte) im Vergleich zum Vorquartal, gleichzeitig aber auch die stärkste Zunahme im Jahresvergleich (10 Prozentpunkte). Die deutlichste Abnahme im Vergleich zum Vorjahr melden hingegen die Kleinstunternehmen (2 Prozentpunkte).

 

 

 

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